Tourtip 6 "Berlin vom Wasser" - Ferienhaus am Lankensee

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Tourtip 6 "Berlin vom Wasser"

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Tip 6 Die Hauptstadt....
Wir empfehlen wiederum als Einsetzpunkt die Slipstelle am Dämeritzsee für den Start ins Zentrum der Hauptstadt. Auf der Spree geht es zunächst über den Großen Müggelsee in Richtung Köpenick. Kurz vor der Mündung der Dahme in die Spree lohnt sich der kleine Schwenk Steuerbord in den alten Köpenicker Spreearm. Hier ist auch eine Wassertankstelle in Betrieb. Zunächst bestimmen Industrieanlagen das Uferbild. Nicht alles ist verlassen und Verfallen. Wer noch Proviant bunkern möchte kann hier bequem Anlanden und im Discounter Lebensmittel fassen. Je näher man der Innenstadt kommt, desto lebendiger wird das Ufer. Speziell ab dem Stadtteil Treptow gehört die Spree zum absoluten Kulturgut und wird von den Berlinern auch als solches genutzt. Ältere Seebären können die  "Insel der Jugend" umschiffen und unter der Abteibrücke hindurchfahren. Im Sommer sind von Scharen  Sonnenhungriger, über Touristengrppen, bis hin zu Malern und Künstlern auf den Wiesen des Treptower Parks alle unterwegs. Hier befindet sich auch der Anlegepunkt der ehemaligen "Weißen Flotte" den sich jetzt mehrere private Unternehmen teilen. Wer sich für geführte Bootstouren durch Berlin interessiert, kann von hier aus starten. Auch der S-Bahnhof Treptower Park befindet sich direkt neben der Spree und ermöglicht den Wechsel des Verkehrsmittels. Wer nicht über UKW Funk auf dem Boot verfügt kann nun nur noch gerade in die Innenstadt bis zur Mühlendammschleuse fahren und dann auf dem gleichen Weg zurück. Zwar können alle Bootseigner zur Rundfahrt über den Landwehrkanal ansetzen, kommen aber aufgrund der Einbahnstraßenregelung auf dem Kanal nicht zurück. Der fehlende Funk verhindert auch die Rückkehr über die Innenstadt auf der Spree und so wird es dann eventuell eine ungewollt riesige Runde über Potsdam und den Teltow Kanal. Da kann das Bettzeug für die fällige Übernachtung gleich getestet werden. Wir beschreiben Euch mal die einfache Fahrt bis Mühlendammschleuse und zurück. Ab der Alten Treptower Eisenbrücke war die Spree einst Grenzfluß und die Strahlauer Allee am rechten Uferrand die letzte Straße im Ostteil, an der noch heute die größten Fragmente der Berliner Mauer zu sehen sind. Dabei sind einige wundevoll bemalte Stücke, die zu einem unvergesslichen Spaziergang einladen. Der Wandel der Zeit zeigt sich nur wenige 100m weiter, wo mit der neuen O2-World eine glanzvolle Eventarena für Konzerte und Sportveranstaltungen entstanden ist. Auf der linken Seite im ehemaligen Westteil der Stadt grüßen die durchlöcherten Molecule-Man. Über die Spree spannt sich nun von weitem sichtbar, eine der schönsten Brücken Berlins, die Oberbaumbrücke. Heute wieder von der U-Bahn überfahren verbindet sie den Friedrichshain im Osten mit Kreuzberg im Westen. Bis zur Janowitzbrücke folgt die Bahntrasse hoch über der Spree und das Ufer wird von einigen Hochhäusern gesäumt. Omnipresent bleibt der Fernsehturm am Alexanderplatz immer sichtbar. Hier an der Mühlendammschleuse ist für "Nichtfunker" leider im Moment Schluß. Alle anderen können die Museumsinsel umrunden und den Spreebogen mit dem Regierungsviertel erkunden. Dann werden Sie schon ca 3-4 Stunden unterwegs sein und wer wieder zuück muß, für den heißt es umkehren, wenn wer noch rechtzeitig an den Startpunkt zurückkehren will.
Karte zur Tour.  Weitere Informationen finden Sie auch in dieser Karte der "Freien Tonne".

 
 
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